Third-Party Risk Management

Sie kennen Ihre Dienstleister.
Kennen Sie auch Ihre Abhängigkeiten?

Lieferanten und Dienstleister inventarisieren, nach Kritikalität einstufen, laufend überwachen und revisionssicher berichten: Swiss GRC macht Ihr Drittparteienrisiko steuerbar. Über den gesamten Lebenszyklus, von der Aufnahme bis zum Exit.

Vertraut von führenden Organisationen

Worauf es ankommt

Von der Lieferantenliste
zum steuerbaren Portfolio

Ein Verzeichnis der Verträge hat jede Organisation. Den Unterschied macht, ob daraus ein Risikobild wird, das heute noch stimmt.

Die häufige Ausgangslage

Verträge bekannt, Risiken geschätzt

Dienstleister stehen in Tabellen, Fragebögen kommen per Mail zurück, geprüft wird zur Vertragsverlängerung. Wer von wem abhängt, zeigt sich erst im Ausfall.

  • Lieferantenliste in Tabellen, Services nicht zugeordnet
  • Fragebögen per Mail, Antworten ohne Nachweis
  • Bewertung bei der Aufnahme, danach kein Reassessment
  • Konzentrationen und Subdienstleister unsichtbar
Mit der SwissGRC® Plattform

Ein Verzeichnis, das mitdenkt

Dienstleister, Services, Verträge, Risiken und Kontrollen hängen zusammen. Bewertungen haben Fristen, Signale von aussen laufen ein, Befunde werden zu Massnahmen.

  • Dienstleister und Services in einem Verzeichnis verknüpft
  • Assessments mit Workflow, Frist und Beleg
  • Laufendes Monitoring statt Momentaufnahme
  • Kritische Auslagerungen jederzeit ausweisbar
So funktioniert es

Fünf Schritte,
ein geschlossener Kreis

Vom ersten Antrag bis zur Massnahme, und von dort zurück in die nächste Bewertung. Wählen Sie einen Schritt.

01/05 Onboarding und Erfassung PhasenScoping·Identifikation·Outsourcing-Klassifizierung

Jede Drittpartei erfasst, jeder Service zugeordnet

Lieferanten, Dienstleister und ihre Services kommen über einen geführten Antragsweg ins Verzeichnis. Die Einstufung nach Servicekategorie, Region und Kritikalität entsteht dabei, nicht Monate danach.

Alle Phasen ansehen
  1. Zentrale Inventarisierung von Dienstleistern und Services
  2. Geführter Antrags- und Freigabeweg
  3. Scoping und Identifikation
  4. Outsourcing-Klassifizierung
  5. Zuordnung zu Verträgen und Verantwortlichen
  6. Import bestehender Lieferantenlisten
02/05 Bewertung und Klassifikation PhasenRisikoanalyse·Due Diligence

Vom inhärenten Risiko zur belegten Kritikalität

Sicherheit, Compliance, Business Continuity und Finanzstabilität in einem abgestimmten Fragenkatalog. Aus den Antworten entsteht ein Risikoprofil je Dienstleister und je Service, nicht nur je Vertrag.

Alle Phasen ansehen
  1. Risikoanalyse und Bewertung
  2. Umfassende Due Diligence
  3. Fragebögen mit Selbstauskunft des Dienstleisters
  4. Bewertung je Service und je Dienstleister
  5. Kritische Auslagerungen identifiziert
  6. Verknüpfung mit Risiken und Kontrollen
03/05 Kontinuierliches Monitoring PhasenMonitoring·Vertragsmanagement

Der Risikostatus altert nicht

Externe Signale und interne Fristen laufen zusammen. Verändert sich die Cyberbewertung, das Sanktionsbild oder die Finanzlage eines Dienstleisters, meldet sich das Verzeichnis selbst.

Screening ansehen
  1. Laufende Überprüfung des Risikostatus
  2. Externe Datenquellen angebunden
  3. Warnungen bei kritischen Änderungen
  4. Wiederkehrende Reassessments nach Risikostufe
  5. Vertragslaufzeiten und Fristen im Blick
  6. Reassessments terminiert und dokumentiert
04/05 Automatisiertes Reporting PhasenReporting·Analyse

Auditbereit, ohne Vorbereitungswoche

Portfolio, Konzentrationen und kritische Auslagerungen in einer Auswertung. Was die Aufsicht sehen will, ist bereits erhoben und nicht erst zusammenzustellen.

Einblick ins Produkt
  1. Dashboards zu Leistung und Risiko
  2. Auswertungen für Aufsicht und Audit
  3. Sicht auf Konzentrationen und Abhängigkeiten
  4. Informationsregister kritischer Auslagerungen
  5. Reporting je Bereich und je Dienstleister
  6. Nachweise mit Datum und Person
05/05 Massnahmen und Exit PhasenMassnahmen·Exit- und Übergangsplanung

Aus Erkenntnis wird Handlung

Jeder Befund führt zu einer Massnahme mit Verantwortung und Frist. Und wenn eine Beziehung endet, liegt der Ausstieg geplant vor, bevor er gebraucht wird.

Demo anfordern
  1. Massnahmen mit Verantwortung und Frist
  2. Automatische Aufgabenzuweisung
  3. Eskalation bei Überschreitung
  4. Exit- und Übergangsplanung
  5. Alternativen und Abhängigkeiten dokumentiert
  6. Wirksamkeit der Massnahmen belegt
Einblick ins Produkt

Was Sie am Morgen
als Erstes sehen

Kein Klickpfad durch Menüs, sondern drei Sichten, die den Zustand Ihres Drittparteienportfolios in Sekunden beantworten.

Ansichten aus dem TPRM-Modul der SwissGRC Plattform: Risiko-Dashboard, Service-Katalog und Kritikalitätsbewertung
01

Portfolio auf einen Blick

Anzahl kritischer Dienstleister, Verteilung der Risikoklassen und offene Prüfungen, aggregiert über das ganze Verzeichnis.

02

Services statt nur Dienstleister

Das Verzeichnis zeigt, welcher Service an welchem Dienstleister hängt und welcher Geschäftsprozess davon abhängt.

03

Kritikalität und Compliance

Je Service Status, Kritikalität und Compliance-Bewertung nebeneinander, filterbar nach Bereich und Region.

Angebunden an externe Datenquellen, damit Bewertungen nicht nur auf Selbstauskunft beruhen. Signale aus diesen Quellen laufen in das Monitoring Ihrer Drittparteien ein.
Prospero

Prädiktive Analysen und Entscheidungsunterstützung auf KI-Basis.

SecurityScorecard

Systematische Bewertung der Cybersicherheitslage von Dienstleistern.

BitSight

Analyse und Bewertung von Cyberrisiken über externe Signale.

Synesgy von CRIF

Synesgy von CRIF, spezialisiert auf die ESG-Bewertung von Unternehmen.

Der Lebenszyklus im Detail

Neun Phasen,
neun belegbare Ergebnisse

Die fünf Schritte zerfallen in neun Phasen. Jede hat einen Verantwortlichen, eine Frist und ein Ergebnis, das im Audit vorgelegt werden kann.

Etappe 1 . Phasen 01 bis 03
Aufnahme und Scoping
Wer ist überhaupt im Bild?
  1. Inventar der Drittparteien und Services

    Lieferanten, Dienstleister und ihre Services zentral erfasst, mit Verantwortlichen, Verträgen und den zugehörigen Risiken verknüpft.

    ErgebnisVerzeichnis der Dienstleister und Services, jederzeit auswertbar
  2. Scoping und Identifikation

    Geltungsbereich des Drittparteienrisikomanagements festlegen und die relevanten Dienstleister und Services identifizieren.

    ErgebnisDokumentierter Geltungsbereich mit Begründung
  3. Outsourcing-Klassifizierung

    Auslagerungen kategorisieren und wesentliche von unwesentlichen unterscheiden, nach nachvollziehbaren Kriterien.

    ErgebnisWesentlichkeitsbeurteilung je Auslagerung
Etappe 2 . Phasen 04 bis 06
Prüfung und Vertrag
Wie gross ist das Risiko wirklich?
  1. Risikoanalyse und Bewertung

    Risikoprofil je Dienstleister und je Service ermitteln, inhärent und nach Wirkung der vereinbarten Kontrollen.

    ErgebnisRisikoprofil brutto und netto je Service
  2. Umfassende Due Diligence

    Geschäftspraxis, Compliance und Sicherheitsstandards der Dienstleister prüfen, mit Fragebogen, Beleg und Freigabe.

    ErgebnisDue-Diligence-Dossier mit Nachweisen
  3. Vertragsmanagement

    Vertragsbedingungen, Kündigungsfristen und vereinbarte Pflichten überwachen und Lücken früh erkennen.

    ErgebnisVertragsübersicht mit Fristen und Pflichten
Etappe 3 . Phasen 07 bis 09
Betrieb und Beendigung
Bleibt es unter Kontrolle?
  1. Kontinuierliches Monitoring

    Risikostatus laufend aktualisieren, Signale von aussen aufnehmen und bei Abweichungen reagieren statt zur Verlängerung.

    ErgebnisAktueller Risikostatus und ausgelöste Warnungen
  2. Reporting und Analyse

    Leistung und Risiko der Dienstleister in Dashboards, adressatengerecht für Fachbereich, interne Revision und Board.

    ErgebnisBoard- und Aufsichtsbericht auf Knopfdruck
  3. Exit- und Übergangsplanung

    Ausstieg strukturiert planen, Alternativen dokumentieren und Übergänge ohne Unterbrechung der Prozesse führen.

    ErgebnisExit-Plan mit Übergangsschritten und Alternativen
Aufgebaut auf den regulatorischen Erwartungen an Auslagerungen, von der Wesentlichkeitsprüfung bis zum Nachweis.
DORA Art. 28 bis 30 FINMA-RS 2018/3 EBA-Leitlinien ISO/IEC 27036
Third-Party Intelligence Center
KI-gestütztes Screening für Ihr gesamtes Register

Breite Abdeckung, gezielte Tiefe: Das Intelligence Center screent alle Drittparteien auf Sanktionen, PEP und negative Medien und eskaliert nur dort zur vertieften Prüfung, wo ein Signal es rechtfertigt.

Tier 1Quick Scan Tier 2Zwölf Risikokategorien Tier 3Netzwerk und Viertparteien
Intelligence Center ansehen
Wer profitiert

Für wen unser TPRM-Modul
den Unterschied macht

Drittparteienrisiken betreffen mehrere Funktionen gleichzeitig. Jede Rolle sieht ihre Sicht, alle arbeiten auf derselben Datenbasis und stellen dieselbe Frage nur einmal.

Compliance

Einhaltung von Sanktions- und Antikorruptionsvorgaben je Dienstleister überwachen und riskante Geschäftsbeziehungen vermeiden, bevor sie entstehen.

ESG

Umwelt-, Sozial- und Governance-Kriterien in die Bewertung der Lieferanten aufnehmen und Veränderungen über externe Quellen verfolgen.

Beschaffung und Lieferantenmanagement

Aufnahme neuer Lieferanten mit Risikobewertung beschleunigen und bestehende auf Veränderungen überwachen, die die Lieferkette treffen.

Cybersicherheit und Datenschutz

Sicherheitslage der IKT-Dienstleister gegen Ihre Vorgaben prüfen, Schwachstellen erkennen und Datenflüsse an Dritte beherrschen.

Operative Resilienz

Drittparteienrisiken für kritische Funktionen bewerten und belegen, dass kritische Dienstleister über tragfähige Kontinuitätspläne verfügen.

Interne Revision und Vorstand

Kritische Auslagerungen, Konzentrationen und offene Befunde ohne Sonderauswertung einsehen, jederzeit auf demselben Stand.

Vorteile und Nutzen

Weniger Aufwand je Dienstleister,
mehr Übersicht über alle

Das Modul nimmt die wiederkehrende Arbeit aus dem Prozess und lässt die Beurteilung bei Ihnen.

  • Kritische Drittparteien früh erkanntWesentlichkeit und Kritikalität entstehen aus der Klassifizierung, nicht aus dem Bauchgefühl einzelner Fachbereiche.
  • Assessments ohne MailverkehrFragebögen laufen als Workflow, mit Erinnerung, Eskalation und dokumentierter Antwort statt Anhängen im Postfach.
  • Überwachung statt MomentaufnahmeWiederkehrende Reassessments nach Risikostufe und Signale aus externen Quellen halten den Status aktuell.
  • Abhängigkeiten werden sichtbarKonzentrationen auf einzelne Dienstleister, Regionen oder Subdienstleister fallen im Portfolio auf, nicht im Vorfall.
  • Nachweise auf KnopfdruckBewertung, Freigabe und Prüfung sind mit Datum, Person und Beleg hinterlegt und in Minuten ausgewiesen.
  • Ein Prozess für alle BereicheCompliance, Beschaffung, Security und Resilienz arbeiten auf derselben Datenbasis, ohne dieselbe Frage doppelt zu stellen.
Kontakt und Demo

Wir zeigen Ihnen
das TPRM Modul live

In einer persönlichen Demo führen wir Sie durch den gesamten Lebenszyklus: Onboarding, Klassifizierung, Due Diligence, Monitoring, Reporting und Exit. An einem durchgängigen Beispiel aus der Praxis, ohne Vorbereitung auf Ihrer Seite.

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