ERM Report 2024: Schweizer Firmen stark in Krisenzeiten

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ERM Report 2024

In einer Zeit anhaltender wirtschaftlicher Unsicherheit beleuchtet der ERM Report 2024 die Resilienz-Strategien von Unternehmen in der DACH-Region, wobei sich Schweizer Firmen als Spitzenreiter in Sachen finanzieller Stabilität erweisen. Der diesjährige Bericht, der vom Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ an der Hochschule Luzern – Wirtschaft und dem Institut für Controlling an der Fachhochschule Kiel entwickelt wurde, bietet eine umfassende Analyse, die auf einer siebenjährigen Studie von 500 Unternehmen basiert und Einblicke in Resilienzpraktiken bietet, die Organisationen geholfen haben, die jüngsten „Polykrisen“ zu meistern – aufeinanderfolgende wirtschaftliche Herausforderungen, die durch globale und regionale Belastungen verstärkt werden.

Während Unternehmen in Deutschland und Österreich weiterhin mit den Auswirkungen dieser Herausforderungen zu kämpfen haben, zeichnen sich Schweizer Unternehmen durch einen proaktiven Ansatz im Risikomanagement, eine robuste Liquiditätsplanung und anpassungsfähige strategische Maßnahmen aus. Doch trotz der beeindruckenden Widerstandsfähigkeit der Schweiz zeigt der Bericht, dass sich die wirtschaftlichen Belastungen auch auf die stabilsten Schweizer Unternehmen auszuwirken beginnen. Nach einer kurzen Erholungsphase nach der Pandemie treten neue Belastungen auf, die die Resilienzstrategien auf die Probe stellen.

Die wichtigsten Erkenntnisse aus dem ERM-Bericht 2024

Der ERM-Report identifiziert drei wesentliche Säulen für die finanzielle Widerstandsfähigkeit, die sich Unternehmen in der DACH-Region zunutze machen können, um ihre Stabilität und Anpassungsfähigkeit zu stärken: Enterprise Risk Management (ERM), Strategische Resilienz und Ressourcenmanagement.

  • Unternehmens-Risikomanagement (ERM): Schweizer Unternehmen sind führend im proaktiven Risikomanagement, das Szenarioanalysen, Stresstests und Liquiditätsplanung einschließt. Dieser Ansatz ermöglicht es ihnen, aufkommende Risiken frühzeitig zu erkennen und schnell zu reagieren, um die Stabilität in turbulenten Zeiten zu wahren.
  • Strategische Widerstandsfähigkeit: Der Bericht betont, dass der Aufbau von Resilienz über die Finanzen hinausgeht und Anpassungsfähigkeit innerhalb der Unternehmensstrukturen und -kultur erfordert. Schweizer Unternehmen zeichnen sich hier durch eine „Resilienz-Kultur“ aus, die durch das Engagement der Führungskräfte, die Diversifizierung der Lieferketten und flexible Geschäftsmodelle gefördert wird, die sie in die Lage versetzen, in Krisenzeiten Chancen zu ergreifen.
  • Ressourcenmanagement: Finanziell widerstandsfähige Unternehmen verwalten auch ihre Ressourcen effektiv, indem sie hohe Eigenkapitalquoten, ein stetiges Umsatzwachstum und flexible Liquiditätsreserven aufrechterhalten. Während sich Schweizer Unternehmen durch eine hohe Liquidität auszeichnen, sind österreichische Unternehmen aufgrund ihrer höheren Verschuldung und weniger anpassungsfähigen Kostenstrukturen stärker gefährdet. Diese Diskrepanz unterstreicht die Bedeutung von Flexibilität im Finanzmanagement in der gesamten Region.

Ein vergleichender Blick auf die Widerstandsfähigkeit in der DACH-Region

Der ERM-Report 2024 bietet eine vergleichende Analyse der Resilienz in der DACH-Region und hebt die einzigartigen Stärken und Herausforderungen in jedem Land hervor:

  • Schweiz: Schweizer Firmen sind unter den resilienten Unternehmen überrepräsentiert und zeichnen sich durch eine starke Eigenkapitalausstattung, geringe Insolvenzrisiken und ein solides Umsatzwachstum aus. Allerdings beginnen auch diese Firmen die Auswirkungen der sich häufenden Krisen zu spüren, da der Druck zunimmt.

  • Deutschland: Deutsche Unternehmen zeigen sich mäßig widerstandsfähig, obwohl sie weiterhin Schwachstellen in den globalen Lieferketten ausgesetzt sind.

  • Österreich: Österreichische Unternehmen sind aufgrund höherer Schuldenlasten und weniger flexibler Kostenstrukturen mit größeren Risiken konfrontiert, was auf einen dringenden Bedarf an verbesserter Resilienzpraxis hinweist.

Der Beitrag von Swiss GRC zum ERM Report 2024

Swiss GRC ist stolz darauf, mit einem Gastartikel mit dem Titel „Financial Sustainability Through Integrated Risk Management and Resilience“ zum ERM Report 2024 beigetragen zu haben. Der Artikel wurde von CEO Besfort Kuqi, Head Marketing & Communications Yahya Mohamed Mao und Head Business Strategy & Business Development Nikolai Tsenov verfasst. Der Artikel stellt Resilienz als Eckpfeiler für nachhaltiges Wachstum dar und zeigt auf, wie Unternehmen langfristige finanzielle Stabilität erreichen können, indem sie Resilienz in ihr zentrales Risikomanagement einbetten.

Der Beitrag von Swiss GRC hebt praktische Strategien hervor, wie z.B. den Aufbau von finanziellen Puffern, die Verbesserung der Resilienz in der Lieferkette und die Pflege einer auf Resilienz ausgerichteten Unternehmenskultur. Der Artikel unterstreicht, dass Resilienz nicht nur eine defensive Strategie ist, sondern ein Weg zu nachhaltigem Wachstum, der Unternehmen dabei hilft, Vertrauen bei ihren Stakeholdern aufzubauen und sich in der komplexen Risikolandschaft von heute sicher zu bewegen.

Wenn Sie tiefer in die Ergebnisse eintauchen und die Perspektiven von Swiss GRC zum Thema Resilienz erkunden möchten, können Sie den vollständigen ERM Report 2024 hier herunterladen.

Bild von Yahya Mohamed Mao

Yahya Mohamed Mao

Yahya Mohamed Mao ist Chief Marketing Officer und Mitglied der Geschäftsleitung bei Swiss GRC. In dieser Funktion verantwortet er die globale Marketing- und Kommunikationsstrategie des Unternehmens und prägt die Markenpositionierung sowie die Expansion in wichtigen Regionen.

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Rajeev Dutt war zuvor als General Manager für die Region tätig und übernimmt nun eine erweiterte Verantwortung für die Weiterentwicklung des Geschäfts von Swiss GRC in MEA und APAC. Er bringt mehr als 25 Jahre Erfahrung in den Bereichen Governance, Risk und Compliance sowie Business Continuity Management mit. Vor seinem Eintritt bei Swiss GRC hatte er leitende Positionen bei InfiniteBlue, SAI360 und MetricStream inne.

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Mit dem neuesten Release entwickelt Swiss GRC seine GRC Software gezielt weiter und adressiert zentrale Anforderungen im modernen Risikomanagement. Im Fokus stehen quantitative Risikoanalyse, der kontrollierte Einsatz von künstlicher Intelligenz sowie die Umsetzung regulatorischer Vorgaben wie DORA. Im Bereich der quantitativen Risikoanalyse bietet die GRC Toolbox erweiterte Möglichkeiten zur Modellierung und Bewertung von Risiken, einschliesslich Monte-Carlo-Simulationen.

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Ein neu veröffentlichtes Whitepaper von Swiss GRC zeigt strukturelle Defizite im Contract Lifecycle Management auf und identifiziert finanzielle sowie regulatorische Risiken infolge unzureichend gesteuerter Vertragsprozesse. Trotz fortschreitender Digitalisierung in Finanzen, Operations und Kundenprozessen zählt das Vertragsmanagement weiterhin zu den am wenigsten modernisierten Unternehmensfunktionen.

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