Bereits zum neunten Mal wird der SWISS GRC DAY 2026 zum Treffpunkt für Fach- und Führungskräfte aus Wirtschaft, Recht und Technologie. Die Konferenz widmet sich den aktuellen und künftigen Entwicklungen in Governance, Risk und Compliance – Themen, die angesichts rasanter technologischer, regulatorischer und geopolitischer Veränderungen mehr denn je im Fokus stehen.
Luzern, 29. April 2026 – Geopolitische Spannungen, technologische Brüche und eine sich verdichtende Regulierungslandschaft verändern das globale Risikoprofil grundlegend. Beim neunten SWISS GRC DAY am 20. Mai 2026 in Zürich diskutiert die Community, was das für Governance, Risk und Compliance bedeutet – im Jahr, in dem die ausrichtende Swiss GRC AG ihr zehnjähriges Bestehen feiert.
Die Welt ist unübersichtlicher geworden. Lieferketten reagieren empfindlicher auf politische Schocks, technologische Entwicklungen – allen voran der Einsatz künstlicher Intelligenz – schaffen neue Abhängigkeiten und Angriffsflächen, und ein dichter werdendes Regulierungsumfeld vom Digital Operational Resilience Act (DORA) bis zur EU-Richtlinie über Netz- und Informationssicherheit (NIS2) hebt die Anforderungen an Unternehmen Jahr für Jahr an. Klassische, oft retrospektive Risikomodelle stossen dort an ihre Grenzen, wo Risiken vernetzt, kaskadenartig und mit hoher Wirkungstiefe entstehen.
Genau hier setzt der SWISS GRC DAY 2026 an. Unter dem Motto «Risikomanagement in einer unsicheren Welt» versammelt die neunte Ausgabe der Konferenz am 20. Mai 2026 im Radisson Blu am Flughafen Zürich Referentinnen und Referenten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Praxis.
Sechs Perspektiven auf eine veränderte Risikolandschaft
Den inhaltlichen Auftakt setzt Prof. Dr. Werner Gleißner, Vorstand der FutureValue Group AG und Professor für Risikomanagement an der TU Dresden, mit der Keynote «Wie riskant ist die Welt?». Sie ordnet die globalen Trendlinien ein und leitet daraus Konsequenzen für die Praxis ab.
Im weiteren Verlauf plädiert Florian Worm, Head of Enterprise Risk Management der HARTMANN GRUPPE, für eine konsequente Quantifizierung als Voraussetzung besserer Entscheidungen – ein Plädoyer, das in einer Branche, in der Risikoeinschätzungen bis heute oft qualitativ und intuitiv erfolgen, zur Diskussion einlädt.
Alexandra Burns, Partnerin und Leiterin Risk & Regulatory Consulting bei PwC, ordnet unter dem zugespitzten Titel «Schwarze Schwäne, graue Nashörner und grüne Drachen» die neue Generation systemischer Risikotypen ein.
Prof. Dr. Stefan Hunziker, Leiter Kompetenzzentrum Risk & Compliance Management an der Hochschule Luzern, und Dr. Alexander Hilsbos, Leiter Risk Management der Insel Gruppe, treten in der Debatte «Science vs. Practice» direkt gegeneinander an und stellen die häufig nur beschworene Brücke zwischen Forschung und Anwendung explizit auf die Probe.
Michael Niedermann, Head Consulting bei Swiss GRC, nähert sich schliesslich dem kulturellen Faktor und der Frage, ob der Mensch im Risikomanagement das schwächste Glied oder der grösste Hebel ist.
Eine Standortbestimmung auch in eigener Sache
Die Ausgabe 2026 steht zugleich im Zeichen eines Jubiläums. Vor zehn Jahren von Besfort Kuqi und Reto Zbinden gegründet, ist die Swiss GRC AG international aufgestellt und betreut über 250 Kundinnen und Kunden in mehreren Branchen. Mit jährlich rund 300 Teilnehmenden aus führenden und innovativen Unternehmen des DACH-Raums hat sich der SWISS GRC DAY parallel zu einem festen Termin der Community entwickelt.
Die Teilnahme ist kostenfrei, die Platzzahl begrenzt. Vollständiges Programm, Speaker und Anmeldung unter www.swissgrc.com/swissgrcday.
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