ISMS: Menschen, Prozesse und Technologie sind entscheidend

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ISMS: Menschen, Prozesse und Technologie sind entscheidend

Die Implementierung von Verfahren und Richtlinien innerhalb einer Organisation zur dauerhaften Definition, Verwaltung, Kontrolle, Aufrechterhaltung und kontinuierlichen Verbesserung der Informationssicherheit wird als Informationssicherheitsmanagementsystem (ISMS) bezeichnet. In der heutigen Welt ist das Zusammenspiel von Menschen, Prozessen und Technologie entscheidend für die Umsetzung des Risikomanagements in jedem Unternehmen. Das Risikomanagement ist ein fortlaufender Prozess zur Identifizierung von Informationssicherheitsrisiken und zur Erstellung von Plänen zur Abschwächung dieser Risiken. Während das ISMS darauf abzielt, eine umfassende Kapazität für das Informationssicherheitsmanagement aufzubauen, erfordert der digitale Wandel von Unternehmen eine kontinuierliche Verbesserung und Weiterentwicklung der Sicherheitsrichtlinien und -kontrollen. Der Zweck des ISMS besteht darin, Risiken zu minimieren und die Geschäftskontinuität zu gewährleisten, während die Auswirkungen von Sicherheitsverletzungen proaktiv begrenzt werden. Der Zweck des ISMS besteht auch darin, die IT in die Unternehmenssicherheit zu integrieren und ein effektives Informationssicherheitsmanagement für verschiedene Geschäftsaktivitäten zu ermöglichen. Die besten Praktiken sind jedoch nicht immer die einfachsten, und Unternehmen sehen sich bei der Implementierung eines ISMS häufig mit erheblichen Hürden konfrontiert, z. B. bei der Implementierung von Sicherheitskontrollen für veraltete Systeme und nicht unterstützte Plattformen. Organisationen in stark regulierten Branchen wie dem Gesundheitswesen oder dem Finanzwesen benötigen möglicherweise eine breitere Palette von Sicherheitsmassnahmen und Risikominderungstechniken.

Die wichtigsten Vorteile der Einführung eines ISMS

Neue Technologien und ISMS: Schwachstellen in der Informationssicherheit entstehen durch immer komplexere Zusammenhänge

Der kürzlich veröffentlichte RIMS (Risk and Insurance Management Society, Inc.) Executive Report bietet Einblicke und Anleitungen zur Integration von neu auftretenden Risiken in das Risikomanagementprogramm. Die Einbeziehung so genannter „aufkommender Risiken“ ist notwendig, um zukünftige Bedrohungen zu vermeiden. Auffallend ist, dass nur 27 % der in dem Bericht befragten Unternehmen die Auswirkungen neu auftretender Risiken in ihren Risikobewertungen berücksichtigen. Nur 34 % berücksichtigen aufkommende Risiken bei der Festlegung ihrer Unternehmensstrategie. Cloud Computing, das Internet der Dinge (IoT), Blockchain, Robotic Process Automation (RPA), Machine Learning (ML) und Künstliche Intelligenz (KI) sind nur einige der neuen Technologien, die das Leben und Arbeiten der Menschen von heute verändern. Auch neue Angriffsformen wie Ransomware-as-a-Service (RaaS) entwickeln sich als Reaktion auf den technologischen Fortschritt weiter. Unternehmen bewegen sich weg von IT-Infrastrukturen vor Ort und hin zu Cloud-basierten Technologien und Shared Service Providern, automatisieren und vernetzen Fertigungsstraßen über das industrielle Internet der Dinge (IIoT) und führen digitale Identifikationssysteme der nächsten Generation ein. Sicherheitsexperten und Unternehmensleiter sehen sich mit zahlreichen Chancen und Schwierigkeiten konfrontiert, die sich aus den heutigen digitalen Technologien und Systemen ergeben.

Mit der zunehmenden technologischen Vernetzung der Welt werden die Schwachstellen der Informationssicherheit immer komplexer. Mit der erwarteten breiten Einführung des Internets der Dinge (IoT) und der zunehmenden Abhängigkeit von operativen Technologien müssen Sicherheitsansätze entwickelt werden. Die Übernahme neuer Technologien ist ein Weg in die Zukunft, und aufkommende Technologien müssen zum Nutzen der Unternehmen eingesetzt werden. Unternehmen dürfen nicht statisch bleiben, um sicher zu bleiben, aber es ist für jeden, der mit sensiblen Daten umgeht, von entscheidender Bedeutung zu überprüfen, ob die vorhandenen Sicherheitsmechanismen den Risiken, die von sich entwickelnden Technologien ausgehen, angemessen sind. Jeder, der mit sensiblen Daten oder sich entwickelnden Technologien arbeitet, nicht nur IT-Fachleute, muss sich der Risiken bewusst sein und wissen, wie sie zu handhaben sind. In dem immer komplexer werdenden technologischen Ökosystem von heute müssen Sicherheitsexperten ihr Situationsbewusstsein und ihr Technologiebewusstsein stärken und eng mit den Führungskräften des Unternehmens zusammenarbeiten, um aktiv zu überlegen, wie diese sich entwickelnden Gefahren minimiert werden können.

Bild von Yahya Mohamed Mao

Yahya Mohamed Mao

Yahya Mohamed Mao ist Chief Marketing Officer und Mitglied der Geschäftsleitung bei Swiss GRC. In dieser Funktion verantwortet er die globale Marketing- und Kommunikationsstrategie des Unternehmens und prägt die Markenpositionierung sowie die Expansion in wichtigen Regionen.

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SWISS GRC DAY 2026

Geopolitische Verwerfungen, technologische Brüche und eine sich verdichtende Regulierungslandschaft verändern das globale Risikoprofil grundlegend. Beim neunten SWISS GRC DAY am 20. Mai 2026 in Zürich diskutiert die Community, was das für Governance, Risk und Compliance bedeutet – im Jahr, in dem die ausrichtende Swiss GRC AG ihr zehnjähriges Bestehen feiert.

Rajeev Dutt war zuvor als General Manager für die Region tätig und übernimmt nun eine erweiterte Verantwortung für die Weiterentwicklung des Geschäfts von Swiss GRC in MEA und APAC. Er bringt mehr als 25 Jahre Erfahrung in den Bereichen Governance, Risk und Compliance sowie Business Continuity Management mit. Vor seinem Eintritt bei Swiss GRC hatte er leitende Positionen bei InfiniteBlue, SAI360 und MetricStream inne.

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Mit dem neuesten Release entwickelt Swiss GRC seine GRC Software gezielt weiter und adressiert zentrale Anforderungen im modernen Risikomanagement. Im Fokus stehen quantitative Risikoanalyse, der kontrollierte Einsatz von künstlicher Intelligenz sowie die Umsetzung regulatorischer Vorgaben wie DORA. Im Bereich der quantitativen Risikoanalyse bietet die GRC Toolbox erweiterte Möglichkeiten zur Modellierung und Bewertung von Risiken, einschliesslich Monte-Carlo-Simulationen.

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