# Operational Resilience Software

> Swiss GRC bietet mit der SwissGRC® Plattform eine Software für Operational Resilience an. Sie hilft Organisationen, kritische Geschäftsservices samt Abhängigkeiten zu kartieren, Ausfalltoleranzen festzulegen und per Szenariotest zu belegen.

- URL: https://swissgrc.com/operational-resilience-software/
- Herausgeber: SwissGRC®
- Veröffentlicht: 2025-08-21
- Zuletzt aktualisiert: 2026-10-07

## Kernaussagen

- Die SwissGRC® Plattform verbindet jeden kritischen Geschäftsservice mit Prozessen, Personen, Systemen, Standorten, Anbietern und Daten.
- Die Plattform umfasst sechs aufeinander aufbauende Bausteine: Service Mapping, Management der Ausfalltoleranzen, Resilienzbewertungen, Szenariotests, regulatorische Ausrichtung und kontinuierliche Verbesserung.
- Operational Resilience nutzt dieselbe Basis wie BCM, ISMS, TPRM, IKS und Risikomanagement, ohne Doppelerfassung.
- Swiss GRC nennt als Grundlage DORA, FINMA-Rundschreiben 2023/1, Basel Principles, ISO 22301 und NIS2.
- Das FINMA-Rundschreiben 2023/1 ist seit 1. Januar 2024 in Kraft, die Übergangsfrist von bis zu zwei Jahren für das Kapitel zur operationellen Resilienz ist abgelaufen.
- Die Selbstbewertung wird als lebendes Dokument geführt, Nachweise werden revisionssicher abgelegt.

Operational Resilience

# Resilienz je Disziplin, oder je Geschäftsservice?

Kritische Geschäftsservices identifizieren, Ausfalltoleranzen festlegen, Abhängigkeiten kartieren und im Szenario testen: Swiss GRC macht Ihre operationelle Resilienz belegbar.

[Demo anfordern](https://swissgrc.com/operational-resilience-software/#kontakt) [Funktionen entdecken](https://swissgrc.com/operational-resilience-software/#funktionen)

Vertraut von führenden Organisationen

Worauf es ankommt

## Von einzelnen Disziplinen zur Sicht auf den Service

BCM, ISMS, TPRM und Risikomanagement sind etabliert. Operational Resilience fragt, was sie gemeinsam für einen konkreten Geschäftsservice bedeuten.

Die häufige Ausgangslage

### Silos gut geführt, Service ungeprüft

Jede Disziplin ist für sich sauber dokumentiert. Ob ein kritischer Service seine Ausfalltoleranz hält, zeigt sich erst im Ereignis.

- Kritische Services nirgends verbindlich definiert
- Abhängigkeiten zu IT, Personal und Anbietern verstreut
- Ausfalltoleranzen fehlen oder sind nicht getestet
- Der Nachweis entsteht erst zur Aufsichtsprüfung

Mit der SwissGRC® Plattform

### Ein Service, alle Abhängigkeiten belegt

Jeder kritische Service bleibt mit Prozessen, Personen, Systemen, Standorten, Anbietern und Daten verbunden. Ausfalltoleranzen sind definiert, getestet und jederzeit belegbar.

- Kritische Services mit Ausfalltoleranz definiert
- Abhängigkeiten über alle Ressourcenarten kartiert
- Szenariotests mit dokumentiertem Ergebnis
- Dieselbe Basis wie BCM, ISMS, TPRM und Risikomanagement

Die SwissGRC® Plattform im Überblick

## Ihre operationelle Resilienz, an einem Ort

Kartieren, Toleranzen setzen, bewerten, testen und verbessern. Sechs Bausteine, die aufeinander aufbauen.

01

### Umfassendes Service Mapping

Zentrale Geschäftsservices mit allen kritischen Abhängigkeiten identifizieren und dokumentieren, bis zur einzelnen Ressource.

- Services mit Prozessen, Systemen und Anbietern verknüpft
- Vollständiger Überblick über die Servicekette
- Schwachstellen und Einzelabhängigkeiten sichtbar

02

### Management der Ausfalltoleranzen

Klare Störungsschwellen definieren, überwachen und testen, damit untragbare Schäden ausbleiben.

- Ausfalltoleranz je kritischem Service
- Abgleich von Toleranz und getesteter Wiederherstellung
- Überschreitungen früh erkannt

03

### Resilienzbewertungen

Schwachstellen in kritischen Ressourcen und Prozessen früh erkennen und Korrekturmassnahmen priorisieren.

- Bewertung je Ressourcenart
- Massnahmen mit Verantwortung und Frist
- Priorisierung nach Wirkung auf den Service

04

### Szenariotests

Resilienz unter schwierigen, aber plausiblen Bedingungen testen und Wiederherstellungsstrategien validieren.

- Szenarien planen und durchführen
- Ergebnisse und Feststellungen dokumentiert
- Nachweis, dass Toleranzen gehalten werden

05

### Regulatorische Ausrichtung

Governance, regelmässige Überprüfungen und dokumentierte Prozesse, die Aufsichtserwartungen entsprechen.

- Selbstbewertung als lebendes Dokument
- Nachweise revisionssicher abgelegt
- Auswertungen für Aufsicht und Board

06

### Kontinuierliche Verbesserung

Erkenntnisse aus Vorfällen, Tests und Bewertungen fliessen zurück in Strategien und Massnahmen.

- Feststellungen werden zu Massnahmen
- Toleranzen und Mapping bleiben aktuell
- Reifegrad messbar gesteigert

Aufgebaut auf **anerkannten Standards und Aufsichtserwartungen** zur operationellen Resilienz, von der Schweiz über die EU bis Grossbritannien.

DORA FINMA 2023/1 Basel Principles ISO 22301 NIS2

Regulatorischer Stand 2026

## Die Aufsicht schaut genauer hin, Ihr Nachweis hält stand

Operationelle Resilienz ist von der Absichtserklärung zur geprüften Pflicht geworden. Diese vier Entwicklungen prägen 2026.

EU

DORA

Seit Januar 2025 anwendbar. Am 18. November 2025 haben die europäischen Aufsichtsbehörden erstmals kritische IKT-Drittdienstleister benannt und unter direkte Aufsicht gestellt.

Schweiz

FINMA-Rundschreiben 2023/1

In Kraft seit 1. Januar 2024. Die Übergangsfrist von bis zu zwei Jahren für das Kapitel zur operationellen Resilienz ist abgelaufen.

UK

PRA und FCA Operational Resilience

Seit dem 31. März 2025 müssen Firmen innerhalb ihrer Ausfalltoleranzen bleiben. Die FCA kritisiert vor allem lückenhaftes Mapping von Drittparteien und dünne Testnachweise.

EU

CER-Richtlinie

Die Mitgliedstaaten schliessen 2026 die Benennung kritischer Einrichtungen ab. Resilienzanforderungen treffen damit auch Organisationen weit ausserhalb der Finanzbranche.

Standards und Frameworks

Welche Standards, Gesetze und Frameworks die Plattform abdeckt, sehen Sie in unserer Übersicht.

[Standards und Frameworks ansehen](https://swissgrc.com/standards-frameworks/)

Vorteile und Nutzen

## Mehr Widerstandsfähigkeit, weniger blinde Flecken

Umfassend und zugleich einfach. Das schafft Akzeptanz und macht Resilienz messbar.

#### Teil eines verbundenen GRC-Systems

Operational Resilience nutzt dieselbe Basis wie BCM, ISMS, TPRM, IKS und Risikomanagement, ohne Doppelerfassung.

#### Substituierbarkeit von Services

Ersatzkanäle und Alternativanbieter beurteilen, damit kritische Services auch bei einem Ausfall verfügbar bleiben.

#### Datenresilienz

Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit der kritischsten Informationen sichern, strukturiert und unstrukturiert.

#### Wiederherstellungsplanung

Recovery-Pläne, die kritische Services innerhalb der definierten Ausfalltoleranzen zurückbringen.

#### Regulatorische Selbstbewertung

Die eigene Resilienzpraxis regelmässig prüfen und als lebendes Dokument nachweisen.

#### Kontinuierliche Governance

Kritische Services, Toleranzen und Verantwortlichkeiten aktuell halten, während sich die Risikolandschaft verändert.

Kontakt und Demo

## Erleben Sie die Plattform in einer Live-Demo

In einer persönlichen Live-Demo führen wir Sie durch die Lösung, vom Service Mapping bis zum Nachweis, und beantworten Ihre Fragen.

[Demo anfordern](https://swissgrc.com/demo) [Sales kontaktieren](https://swissgrc.com/sales)

## Häufige Fragen

### Was ist Operational Resilience Software?

Gemeint ist eine Software, die operationelle Resilienz je Geschäftsservice statt je Disziplin steuert. Die SwissGRC® Plattform bildet dafür kritische Services, Abhängigkeiten, Ausfalltoleranzen und Tests an einem Ort ab.

### Was umfasst die Operational-Resilience-Lösung von Swiss GRC?

Sie umfasst sechs Bausteine: Service Mapping, Management der Ausfalltoleranzen, Resilienzbewertungen, Szenariotests, regulatorische Ausrichtung und kontinuierliche Verbesserung.

### Welche Standards und Vorgaben berücksichtigt die Plattform?

Die Seite nennt DORA, FINMA 2023/1, Basel Principles, ISO 22301 und NIS2. Eine Übersicht zu den abgedeckten Standards und Frameworks liegt auf einer separaten Seite von Swiss GRC.

### Wie hängt Operational Resilience mit BCM, ISMS und TPRM zusammen?

Die Plattform nutzt für Operational Resilience dieselbe Basis wie BCM, ISMS, TPRM, IKS und Risikomanagement. Dadurch entfällt die Doppelerfassung.

### Wie lässt sich die Plattform kennenlernen?

Swiss GRC bietet eine persönliche Live-Demo an, die vom Service Mapping bis zum Nachweis führt. Sie kann über die Seite angefordert werden, alternativ ist der Kontakt zum Sales möglich.
