# FINMA Risikomonitor 2025 zeigt zentrale Risiken für Schweizer Finanzwelt

> Der Beitrag fasst die zentralen Risiken des FINMA Risikomonitors 2025 für Banken und Versicherungen in der Schweiz zusammen, darunter Hypotheken, Kredit, Liquidität, Cyber und Auslagerung. Swiss GRC zeigt, warum operationelle Resilienz zur aufsichtsrechtlichen Kernerwartung wird.

- URL: https://swissgrc.com/finma-risikomonitor-2025-zeigt-zentrale-risiken-fuer-schweizer-finanzwelt/
- Herausgeber: SwissGRC®
- Veröffentlicht: 2025-12-02
- Zuletzt aktualisiert: 2026-08-20

## Kernaussagen

- Der FINMA Risikomonitor 2025 beschreibt die wichtigsten Risiken für den Schweizer Finanzplatz im finanziellen und im nicht-finanziellen Bereich.
- Im Hypothekarmarkt bestehen laut dem Beitrag CHF 1,24 Billionen an Hypotheken und weiterhin erhebliches Überhitzungspotenzial.
- Digitale Abflüsse und Mobile Banking haben die Geschwindigkeit von Bank Runs stark erhöht, Entwicklungen können sich innerhalb weniger Stunden entfalten.
- Cyberangriffe nehmen zu, und ein wachsender Anteil erfolgt über externe Dienstleister.
- Die Abhängigkeit von wenigen dominanten Cloud- und IT-Anbietern birgt systemische Risiken.
- Operationelle Resilienz wird zur entscheidenden aufsichtsrechtlichen Erwartung: Institute müssen nachweisen, dass sie Störungen absorbieren, darauf reagieren und sich erholen können.

**Der FINMA Risikomonitor 2025 beschreibt die wichtigsten Risiken, die den Schweizer Finanzplatz aktuell prägen. Die Risikolandschaft entwickelt sich sowohl im finanziellen als auch im nicht-finanziellen Bereich dynamisch weiter, wodurch der Druck auf Institute steigt, ihre Resilienz zu stärken. Ein tiefes Verständnis dieser Entwicklungen ist heute entscheidend für strategische Entscheidungen – nicht mehr nur für regulatorische Pflichterfüllung.**

Der FINMA Risikomonitor 2025 vermittelt ein klares Bild über strukturelle Verwundbarkeiten und neue Bedrohungen für Banken und Versicherungen in der Schweiz. Der Bericht geht über die reine Aufsicht hinaus und zeigt, wie sich der Finanzplatz im Spannungsfeld von wirtschaftlicher Unsicherheit, technologischer Veränderung und geopolitischer Instabilität positioniert.

Der Immobilien- und Hypothekarmarkt bleibt ein zentrales Risikofeld. Mit CHF 1,24 Billionen Hypotheken besteht weiterhin erhebliches Überhitzungspotenzial. Die hohe Verschuldung der Haushalte und Ungleichgewichte bei Immobilienpreisen machen Institute anfällig für mögliche Markt­korrekturen.

Auch das Kreditrisiko bleibt hoch. Unternehmensfinanzierungen – insbesondere für KMU, Hebelfinanzierungen und Lombardkredite – reagieren empfindlich auf wirtschaftliche Abschwünge. Eine konjunkturelle Verschlechterung kann daher rasch und gleichzeitig zu Ausfällen in mehreren Portfolios führen.

Liquiditätsrisiken gewinnen weiter an Bedeutung. Der FINMA Risikomonitor betont, dass digitale Abflüsse und Mobile Banking die Geschwindigkeit von Bank Runs drastisch erhöht haben. Entwicklungen, die früher Tage dauerten, können sich heute innerhalb weniger Stunden entfalten.

Vernetzte Risiken – von Geopolitik bis Cyber

Geopolitische Spannungen und Sanktionsrisiken nehmen zu und ziehen schneller gravierende rechtliche und reputative Folgen nach sich, insbesondere bei internationalen Geschäftsmodellen.

Cyberangriffe steigen weiterhin, und ein wachsender Anteil erfolgt über externe Dienstleister. Diese Entwicklung deckt sich mit den Erkenntnissen des [Global Cybersecurity Outlook des World Economic Forum](https://www.weforum.org/agenda/2025/01/cybersecurity-global-risks), der Angriffe entlang der Lieferkette als eines der bedeutendsten globalen Risiken hervorhebt.

Auch die Auslagerungskonzentration wird kritischer. Abhängigkeiten von wenigen dominanten Cloud- und IT-Anbietern bergen systemische Risiken. Ähnliche Warnungen formuliert die [Europäische Zentralbank zur Konzentration im IKT- und Cloud-Bereich](https://www.ecb.europa.eu/press/pr/date/2024/html/ecb.pr240920~pressrelease) – ein Hinweis auf europaweit steigende regulatorische Erwartungen.

Zentraler roter Faden: Operationelle Resilienz wird zur entscheidenden aufsichtsrechtlichen Erwartung. Institute müssen konkret nachweisen können, dass sie Störungen absorbieren, reagieren und sich erholen können.

Was das für Finanzinstitute 2025 bedeutet

Der FINMA Risikomonitor 2025 zeigt eindeutig: Resilienz entwickelt sich zu einer strategischen Fähigkeit. Entscheidend ist nicht mehr das Erkennen einzelner Risiken, sondern ein integriertes Risikoverständnis, das finanzielle und nicht-finanzielle Risiken verbindet und Transparenz in Steuerungsprozessen schafft.

Institute, die Resilienz zu einer Kernkompetenz machen – gestützt auf Governance, Datenqualität und klare Verantwortlichkeiten – werden gegenüber Aufsicht, Markt und geopolitischen Entwicklungen deutlich stabiler aufgestellt sein.

Wie Swiss GRC auf dem Weg zur Resilienz unterstützt

Swiss GRC unterstützt Finanzinstitute dabei, Governance, Risikomanagement und operationelle Resilienz mit einer integrierten Plattform nachhaltig zu stärken. Die GRC Toolbox bietet strukturierte Frameworks, automatisierte Workflows und umfassende Nachweisdokumentation über First und Second Line hinweg.

Organisationen, die Resilienz gezielt operationalisieren möchten, können unsere Expertinnen und Experten hier kontaktieren: [Jetzt Discovery Call mit Swiss GRC buchen](https://swissgrc.com/discoverycall/).

## Häufige Fragen

### Was ist der FINMA Risikomonitor 2025?

Der FINMA Risikomonitor 2025 beschreibt die wichtigsten Risiken, die den Schweizer Finanzplatz aktuell prägen. Er zeigt strukturelle Verwundbarkeiten und neue Bedrohungen für Banken und Versicherungen in der Schweiz.

### Welche Risiken nennt der FINMA Risikomonitor 2025?

Genannt werden der Immobilien- und Hypothekarmarkt, das Kreditrisiko, Liquiditätsrisiken, geopolitische Spannungen und Sanktionsrisiken, Cyberangriffe sowie die Auslagerungskonzentration.

### Warum sind Liquiditätsrisiken laut FINMA Risikomonitor wichtiger geworden?

Digitale Abflüsse und Mobile Banking haben die Geschwindigkeit von Bank Runs drastisch erhöht. Was früher Tage dauerte, kann sich heute innerhalb weniger Stunden entfalten.

### Was bedeutet operationelle Resilienz für Finanzinstitute?

Institute müssen konkret nachweisen können, dass sie Störungen absorbieren, darauf reagieren und sich erholen können. Der Beitrag nennt Governance, Datenqualität und klare Verantwortlichkeiten als Grundlage.

### Wie unterstützt Swiss GRC Finanzinstitute bei der Resilienz?

Swiss GRC unterstützt mit einer integrierten Plattform bei Governance, Risikomanagement und operationeller Resilienz. Die GRC Toolbox bietet strukturierte Frameworks, automatisierte Workflows und Nachweisdokumentation über First und Second Line hinweg.
